Nach einem regnerischen Freitag gibt es nun was neues für die Ohren
Hallo liebe KlarFM-Hörerinnen und Hörer!
Heute ist Samstag, der 3. Oktober 2026, und nachdem der gestrige Freitag vielerorts ziemlich großzügig mit Regen um sich geworfen hat, starten wir hoffentlich etwas trockener ins Wochenende. Der Herbst macht inzwischen jedenfalls keinen großen Hehl mehr daraus, dass er angekommen ist – und wenn draußen schon ordentlich für frischen Wind gesorgt wird, können wir musikalisch eigentlich gleich mitmachen.
Deshalb gibt es heute wieder neuen Stoff für unsere KlarFM Top 40. Fünf Titel haben diesmal ihren Weg in unsere Liste gefunden – und die Mischung könnte wieder einmal kaum unterschiedlicher sein. Soul und R&B treffen auf humorvolles Songwriting, Hip-Hop, Tech House und britischen Pop-Rap.
Unsere Neueinsteiger
- Kaiit – „Lemon Squeezy”
Hinter dem herrlich lockeren Titel steckt mehr, als man zunächst vermuten könnte. Kaiit beschreibt „Lemon Squeezy“ als Erinnerung daran, dass Dinge von außen oft spielend leicht aussehen können, obwohl hinter ihnen in Wahrheit jede Menge Arbeit steckt. Musikalisch bleibt sie ihrer Welt aus R&B, Soul und Hip-Hop verbunden und lässt dabei auch ihre wachsende Begeisterung für ältere Jazz-Einflüsse durchscheinen. Ein lässiger Song mit einer ziemlich sympathischen Botschaft: Nur weil etwas einfach aussieht, muss es noch lange nicht einfach gewesen sein. - Max Rickun – „I’M IN THE BAND”
Max Rickun macht aus dem Musikerleben eine herrlich selbstironische Geschichte. Im Mittelpunkt steht ein Musiker, der seine Samstagabende im Anzug auf Hochzeiten verbringt und eigentlich lieber die eigenen Songs spielen würde – nur wollen schließlich auch Miete und Abendessen irgendwie bezahlt werden. Von dort entwickelt sich die Geschichte zunehmend in Richtung feuchtfröhliches Hochzeitschaos. Charmant, ein bisschen respektlos und mit genau der Sorte Humor erzählt, bei der man vermutlich besser nicht möchte, dass die eigene Hochzeit als Inspiration dient. - Mac Miller – „Channel 13”
Bei diesem Neueinsteiger handelt es sich um eine ganz besondere Veröffentlichung. „Channel 13“ ist kein neu aufgenommener Mac-Miller-Song, sondern stammt aus den ursprünglichen Sessions zu seinem Album „The Divine Feminine“ von 2016. Zum zehnten Jubiläum des Albums wurde der bislang unveröffentlichte Titel nun gemeinsam mit zwei weiteren Archivstücken offiziell veröffentlicht. Klanglich fügt sich „Channel 13“ wunderbar in die warme Mischung aus Hip-Hop, R&B, Soul und Funk ein, die „The Divine Feminine“ so besonders gemacht hat. Eine schöne Gelegenheit, noch einmal eine bislang unbekannte Seite dieser kreativen Phase von Mac Miller zu hören. - Patrick Topping – „Mi Casa”
Jetzt wird Platz auf der Tanzfläche gebraucht. Patrick Topping feiert mit „Mi Casa“ sein Debüt beim Hamburger Label Diynamic und liefert einen Tech-House-Track mit ordentlich Gute-Laune-Energie. Das Label beschreibt die Veröffentlichung als disco-getrieben, voller knackiger Percussion, spielerischer Überraschungen und einem sofort eingängigen Groove. Mit rund 131 BPM geht es hier entsprechend zielstrebig nach vorne – genau richtig, wenn der graue Himmel draußen gerade ein bisschen Gegenprogramm vertragen kann. - Rizzle Kicks – „Slip”
Auch Rizzle Kicks melden sich mit ganz frischer Musik: „Slip“ ist erst gestern, am 2. Oktober, erschienen. Das britische Duo hat sich nach seiner längeren Pause musikalisch weiterentwickelt und verbindet seinen bekannten Mix aus Pop und Hip-Hop inzwischen verstärkt mit jazzigen, funkigen und etwas reiferen Einflüssen. Da zu „Slip“ unmittelbar nach Veröffentlichung noch kaum verlässliche Hintergrundinformationen zur konkreten Geschichte des Songs vorliegen, lassen wir an dieser Stelle lieber den Titel selbst sprechen, anstatt ihm irgendeine Bedeutung anzudichten. Manchmal macht das Entdecken eines brandneuen Songs schließlich gerade deshalb Spaß.
Damit haben wir auch an diesem Wochenende wieder fünf ziemlich unterschiedliche Neuzugänge zusammenbekommen. Kaiit erinnert daran, dass hinter vermeintlicher Leichtigkeit oft mehr steckt, als man von außen sieht, Max Rickun nimmt das Musikerleben mit reichlich Selbstironie auseinander und mit Mac Millers „Channel 13“ bekommen wir sogar einen kleinen musikalischen Fund aus der Vergangenheit geschenkt.
Wir wünschen euch deshalb einen wunderschönen und entspannten Samstag, viel Spaß mit unseren fünf neuen Top-40-Titeln und natürlich ein schönes restliches Wochenende. Vielleicht entdeckt ihr unter den Neueinsteigern ja wieder einen Song, der euch etwas länger begleitet.
Wir suchen natürlich weiter nach neuer Musik und sind schon gespannt darauf, was uns in den kommenden Tagen noch über den Weg läuft. Und sobald es neue Entdeckungen oder andere Neuigkeiten rund um KlarFM gibt, melden wir uns selbstverständlich wieder bei euch.
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