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Fünf neue Klangfarben – frischer Nachschub für unsere KlarFM Top 40!

todayOktober 24, 2026

Hintergrund
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Hallo liebe KlarFM-Hörerinnen und Hörer!

Es ist Samstag, der 24. Oktober 2026, und damit ist es wieder Zeit, unserer Top-40-Liste ein kleines musikalisches Update zu verpassen. Ende Oktober werden die Tage langsam kürzer und die gemütlichen Stunden zu Hause dafür umso länger – eigentlich gar keine schlechte Voraussetzung, um sich in aller Ruhe ein paar neue Songs anzuhören.

Diesmal haben es fünf neue Titel in unsere KlarFM Top 40 geschafft. Und langweilig wird es dabei ganz bestimmt nicht: Wir starten mit lockerem Indie-Rock, machen einen Abstecher zu ziemlich nachdenklichem Punk- und Heartland-Rock, hören bei einem französischen Chanson vorbei und landen schließlich mitten auf der elektronischen Tanzfläche.

Unsere Neueinsteiger

  • Marcoca – „Not In Love This Time”
    Marcoca machen es uns bei diesem Titel erfreulich leicht, gute Laune zu bekommen. Die Band beschreibt „Not In Love This Time“ selbst als unbeschwerten Song, der aus ihrem spontanen und experimentierfreudigen Ansatz beim Songwriting entstanden ist. Ein lebendiger Indie-Rock-Groove trifft auf verspielte, tanzbare Energie – locker, farbenfroh und angenehm ungezwungen. Der Song gehört zum kommenden Album „Mediocre Mirage“, auf dem Marcoca Indie, Psychedelia, Surf-Rock und jazzige Einflüsse miteinander verbinden.
  • Spanish Love Songs – „Welcome To Hell”
    Der Titel klingt zunächst nicht unbedingt nach einer freundlichen Einladung – und tatsächlich schaut die Band hier mit ziemlich wachen Augen auf unsere Gegenwart. Sänger Dylan Slocum beschreibt den Song als Angriff auf Zynismus und erzählt von Menschen, die versuchen, sich irgendwie durch ihr Leben zu kämpfen. Dabei geht es auch um den Einfluss großer Tech-Unternehmen, Profitdenken und die Frage, wie viel Verschlechterung wir aus Bequemlichkeit oder Gleichgültigkeit einfach hinnehmen. Musikalisch klingt das Ganze erstaunlich groß und mitreißend: Die Band nennt es selbst „Bar-Band-Rock“, dazu kommen deutliche Heartland-Rock-Einflüsse und eine kleine Portion Springsteen – ernste Gedanken also, aber mit erhobener Faust statt gesenktem Kopf.
  • chien noir – „Dis m’man”
    Mit chien noir wechseln wir nach Frankreich. Hinter dem Künstlernamen steckt der französische Singer-Songwriter Jean Grillet, der bei „Dis m’man“ auch wieder selbst als Komponist beteiligt ist. Der knapp dreiminütige Titel bewegt sich klar im Bereich der modernen französischen Chanson- und Popmusik und wurde gemeinsam mit Emiliano Turi produziert. Über die genaue Geschichte hinter dem ganz frisch veröffentlichten Song gibt es bislang nur wenige verlässliche Informationen – und bevor wir ihm irgendeine Bedeutung andichten, lassen wir lieber chien noirs Stimme und sein Songwriting für sich sprechen.
  • jWave – „Want Ya I Need Ya”
    Jetzt dürfen die Beine wieder etwas arbeiten. „Want Ya I Need Ya“ ist eine frische House-Produktion von jWave und erschien erst am 23. Oktober auf dem Label Prophecy. Die Extended-Version läuft mit flotten 132 BPM und bringt damit ordentlich Bewegung in unser Update. Die kürzere Singlefassung packt das Ganze kompakt in rund drei Minuten – geradliniger, moderner House-Sound für alle, die den Samstagabend lieber nicht ausschließlich auf dem Sofa verbringen möchten.
  • Tiffy Vera & Late London – „Guaraní”
    Zum Abschluss bleiben wir auf der Tanzfläche. Tiffy Vera und Late London haben sich für „Guaraní“ zusammengetan und liefern einen elektronischen Dance-Track, der ebenfalls ganz frisch vom 23. Oktober stammt. Die Extended-Fassung kommt mit 128 BPM und wird offiziell im Dance-/Pop-Bereich geführt. Ein rhythmischer, cluborientierter Abschluss für unser heutiges Update – und damit ein schöner Gegenpol zu den eher gitarren- und textorientierten Titeln am Anfang unserer Liste.

Und damit sind unsere fünf Neueinsteiger für dieses Wochenende komplett. Was uns an dieser kleinen Auswahl besonders gefällt, ist wieder einmal der Kontrast: Marcoca bringen Leichtigkeit und Spielfreude mit, während Spanish Love Songs ziemlich genau hinschauen, wenn es um die weniger angenehmen Seiten unserer Gegenwart geht. chien noir sorgt anschließend für einen ruhigen französischen Farbtupfer, bevor jWave sowie Tiffy Vera und Late London den Abend schließlich wieder etwas tanzbarer machen.

Genau diese Unterschiede sind für uns ein wichtiger Teil von KlarFM. Eine gute Musikauswahl muss nicht aus zehn Titeln bestehen, die alle in dieselbe Richtung laufen. Manchmal ist es viel spannender, wenn der nächste Song einen völlig anderen Weg einschlägt und man zwischendurch vielleicht sogar bei etwas hängenbleibt, das man normalerweise gar nicht gesucht hätte.

Und vielleicht ist gerade jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden, genau die richtige Zeit dafür. Ein bisschen öfter zu Hause bleiben, es sich gemütlich machen und dabei Musik entdecken, für die im hektischen Alltag sonst vielleicht gar keine Zeit gewesen wäre, hat schließlich auch seinen Reiz.

Wir hoffen jedenfalls, dass unter unseren fünf Neueinsteigern auch diesmal etwas für euch dabei ist und vielleicht sogar ein Titel hängenbleibt, den ihr in den kommenden Tagen noch öfter hören möchtet.

Das KlarFM-Team wünscht euch einen wunderschönen und entspannten Samstag sowie ein ebenso schönes restliches Wochenende. Macht es euch gemütlich, genießt eure freie Zeit und lasst euch von uns musikalisch begleiten.

Wir halten natürlich weiterhin die Ohren offen und melden uns wieder bei euch, sobald wir neue musikalische Entdeckungen gemacht haben oder es andere Neuigkeiten rund um KlarFM gibt.

Bis bald und ganz viel Spaß mit KlarFM!
Euer KlarFM-Team

Geschrieben von: admin

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