Elf neue Entdeckungen – unsere Top 40 machen heute richtig Platz!
Hallo liebe KlarFM-Hörerinnen und Hörer!
Heute ist Samstag, der 26. September 2026, und wir haben wieder einmal fleißig nach neuer Musik gesucht. Diesmal war die Ausbeute besonders groß: Gleich elf neue Titel haben uns neugierig gemacht, überzeugt oder sind uns einfach auf ihre ganz eigene Art im Gedächtnis geblieben – und dürfen deshalb ab sofort unsere KlarFM Top 40 bereichern.
Was uns an diesem Update besonders gefällt, ist die musikalische Vielfalt. Elektronische Clubmusik steht neben ruhigen Singer-Songwriter-Momenten, Disco trifft auf Deep House und zwischendurch begegnen uns Songs, die mit ungewöhnlichen Geschichten oder ganz eigenen Klangideen überraschen. Eben genau die Art von Mischung, die wir bei KlarFM gerne hören.
Unsere Neueinsteiger
- Duke & Jones – „Turn Off Your Brain”
Der Titel liefert eigentlich schon eine ziemlich brauchbare Bedienungsanleitung: Kopf kurz ausschalten und die Musik machen lassen. Das britische Produzenten-Duo Duke & Jones bewegt sich mit dem Track wieder auf elektronischem Terrain. Ein moderner elektronischer Neuzugang, der hervorragend funktioniert, wenn man gerade einmal nicht über alles nachdenken und sich stattdessen einfach vom Sound mitnehmen lassen möchte. - Ellie Banke – „Cold Blooded Killers”
Ellie Banke veröffentlicht mit „Cold Blooded Killers“ einen ihrer neuesten Songs. Der Titel erschien am 18. September und zeigt eine weitere Seite der jungen Singer-Songwriterin. Zu einer konkreten Bedeutung des Songs hält sich Ellie bislang eher bedeckt – deshalb lassen wir hier lieber die Musik selbst sprechen, statt ihr eine Geschichte anzudichten. - Girls of the Internet & EVA – „Heavenly Sea”
Hier wird es wunderbar groovig. Girls of the Internet verbinden seit Jahren House, Disco, Garage, Techno und Dub miteinander und schauen dabei gleichermaßen zurück in die Geschichte der Dance-Musik und nach vorne. Gemeinsam mit EVA entsteht bei „Heavenly Sea“ ein warmer Mix aus Nu-Disco, Indie Dance und Soulful House – elegant, tanzbar und genau richtig für einen entspannten Abend. - John Roseboro – „A Song”
John Roseboro bringt etwas Ruhe in unsere diesmal ziemlich umfangreiche Runde. Seine Musik bewegt sich zwischen Bossa Nova, Indie-Folk und Singer-Songwriter und wird weitgehend von ihm selbst geschrieben, arrangiert und eingespielt. „A Song“ gehört zu seinem neuen Material rund um das Album „Va Va Voom“ und bringt diese wunderbar warme, handgemachte Atmosphäre mit, bei der man gerne ein bisschen länger zuhört. - Jon McDonald – „Spoon”
„Spoon“ ist ein stiller Song über Herzschmerz, der gerade deshalb Wirkung entfaltet, weil er nicht versucht, daraus ein großes Drama zu machen. Statt eines riesigen musikalischen Höhepunkts geht es um die kleinen Spuren, die zwei Menschen hinterlassen, die einander irgendwann nicht mehr richtig verstehen. Zurückhaltende Melodien und alltägliche Sprache lassen dabei bewusst viel Raum für Stille – und manchmal sagt genau die bekanntlich am meisten. - LOVRA – „Get Close”
LOVRA bringt uns zurück auf die Tanzfläche. „Get Close“ erschien am 18. September und bewegt sich mit 129 BPM klar im Tech-House-Bereich. Die Berliner DJ und Produzentin ist für ihre Mischung aus moderner House-Musik, rollenden Basslines und einer guten Portion 80er- und 90er-Nostalgie bekannt. Wer nach den ruhigeren Titeln gerade wieder etwas Bewegung braucht: Bitte sehr! - Makèz & Toman – „Reverse Things”
Makèz und Toman liefern einen brandneuen Deep-House-Track, der am 25. September erschienen ist. Mit 130 BPM und der für beide Produzenten typischen Club-Ausrichtung ist „Reverse Things“ eindeutig für die Tanzfläche gebaut. Ein angenehm groovender elektronischer Neuzugang für unsere Top 40. - Renan Luce & Samson – „La suite”
Bei „La suite“ treffen Renan Luce und Samson aufeinander. Der neue Song wurde 2026 als Duett aufgenommen und ist Teil der erweiterten Neuauflage von Luces Debütalbum „Repenti“, das zwanzig Jahre nach dessen ursprünglicher Veröffentlichung neu aufgelegt wurde. Damit verbindet der Titel Vergangenheit und Gegenwart – ein schönes Wiedersehen mit Renan Luce, ergänzt um eine neue musikalische Generation. - Rules & Maverick Sabre – „Stay Now”
Einer der besonders warmen Titel dieses Updates: Rules und Maverick Sabre verbinden gefühlvolle Vocals mit Upright-Piano, klassischen Streicher-Samples und einer kontinuierlich rollenden elektronischen Produktion. Rules selbst beschreibt den Song als emotional, hoffnungsvoll und nostalgisch – und genau diese Mischung hört man ihm an. Ein elektronischer Track mit viel Seele, der nicht nur für die Tanzfläche gedacht ist. - Supertaste – „Not Letting Go”
Das Brooklyn-Trio Supertaste bezeichnet sich selbst als Indie-Dance-Band mit einer ausgeprägten Vorliebe für Disco – und das passt ziemlich gut. „Not Letting Go“ erschien Ende August und bringt diesen warmen, nostalgischen Disco-Charakter mit, für den die Gruppe steht. Musik für den Moment, in dem die Discokugel eigentlich schon ausgeschaltet werden sollte, man aber doch noch einen Song bleiben möchte. - FROM – „Amenaza”
Und zum Schluss gibt es noch eine Geschichte, die man sich vermutlich nur schwer ausdenken könnte: Hinter „Amenaza“ steckt laut FROM alias Fernando Romero tatsächlich eine Auseinandersetzung auf einer Feier – ausgelöst durch einen Mann, der auf seinen Transporter urinierte. Für den Song versetzt sich Romero anschließend ausgerechnet in die Perspektive dieses Mannes und überzeichnet dessen Aggression. „Amenaza“ gehört zum Album „Furar Hondo“, dessen Texte immer wieder eine verzerrte, melancholische und teilweise gewalttätige Realität zeichnen. Definitiv einer der ungewöhnlicheren Hintergründe eines KlarFM-Neueinsteigers.
Das waren unsere elf Neueinsteiger für diese Woche – und wir freuen uns wirklich über diese abwechslungsreiche Auswahl. Einige Titel gehen sofort ins Ohr, andere brauchen vielleicht ein zweites oder drittes Hören, bis man all ihre kleinen Details entdeckt. Und dann gibt es natürlich noch jene Songs, bei denen man sich zunächst fragt, was man da eigentlich gerade gehört hat – nur um sie kurz darauf doch noch einmal hören zu wollen. Genau das macht die Suche nach neuer Musik für uns so interessant.
Bei KlarFM möchten wir uns musikalisch nicht auf eine einzige Richtung festlegen. Uns gefällt der Gedanke, dass nach einem entspannten Song plötzlich ein treibender House-Track laufen kann und wenig später etwas völlig anderes folgt. Musik darf überraschen, Stimmungen verändern und manchmal auch ein bisschen aus der Reihe tanzen.
Deshalb geht es uns bei unseren Top 40 auch nicht darum, jede Woche unbedingt eine bestimmte Anzahl neuer Titel zusammenzubekommen. Manchmal finden wir nur wenige Songs, die uns wirklich gefallen – und manchmal stolpern wir, wie an diesem Wochenende, gleich über eine ganze Reihe spannender Neuerscheinungen. Was uns gefällt und zu KlarFM passt, bekommt seine Chance.
Vielleicht ist unter den heutigen Neueinsteigern ja auch ein Song dabei, den ihr bisher noch gar nicht kanntet und der euch in den nächsten Tagen begleitet. Genau darüber würden wir uns besonders freuen – denn neue Musik zu entdecken macht schließlich noch mehr Spaß, wenn man diese Entdeckungen miteinander teilen kann.
Nun wünschen wir euch erst einmal einen wunderschönen und entspannten restlichen Samstag und natürlich ein ebenso schönes Wochenende. Macht es euch gemütlich, genießt eure freie Zeit und lasst euch dabei von unserer Musik begleiten.
Wir halten selbstverständlich weiter Augen und Ohren offen. Sobald uns die nächsten interessanten Titel begegnen oder es Neuigkeiten rund um das Programm von KlarFM gibt, melden wir uns wieder bei euch.
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